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URNELA / Fertigung

Fertigung.

Drahtgittermodell von Urnenkorpus und Deckel auf einem CAD-Bildschirm

Prozess 01 / 06

CAD-Konstruktion und 3D-Modell

Die Arbeit beginnt mit einer dreidimensionalen Konstruktion. Außenform, Innenvolumen, Boden und Deckelverbindung werden gemeinsam modelliert, damit die Geometrie zum Fertigungsverfahren passt.

Im digitalen Modell werden Wanddicken, Verbindungsspiel und Flächenstetigkeit geprüft. Separate Dateien für Korpus und Deckel ermöglichen Anpassungen der Verbindung, ohne die gesamte Form neu aufzubauen.

Drahtgittermodell von Urnenkorpus, Deckel und Innenraum auf einem CAD-Bildschirm

Prozess 02 / 06

Prototyp und Konstruktionsprüfung

Die digitale Darstellung zeigt nicht alle Eigenschaften. An physischen Mustern lassen sich Deckelpassung, sichtbare Fuge, Standfestigkeit und Handhabung beurteilen.

Eine Verbindungsprobe kann separat gefertigt werden. Nach ihrer Prüfung lässt sich ein Korpus in Originalgröße drucken, um Innenvolumen und endgültige Proportionen zu bewerten.

Passungsprüfung von Deckel und Korpus eines unbearbeiteten Urnenprototyps

Prozess 03 / 06

Druckvorbereitung und Fertigung

Aufbauorientierung, Schichthöhe, Wandbahnen und Stützstrukturen werden an die jeweilige Geometrie angepasst. Diese Parameter beeinflussen Oberflächenstruktur, Maßgenauigkeit und spätere Nachbearbeitung.

Erste Schicht, Materialzufuhr und Kühlung sind wesentliche Kontrollpunkte des Prozesses. Nach dem Druck wird das Bauteil entnommen, von Stützstrukturen befreit und geprüft.

Geschlossene 3D-Drucker in einem Fertigungsraum

Prozess 04 / 06

Oberflächenvorbereitung

Die gedruckte Oberfläche wird bei normaler Beleuchtung und durch Berührung beurteilt. Stützspuren, scharfe Übergänge und Unebenheiten werden vor dem Beschichten bearbeitet, damit die Oberfläche keine Konstruktionsfehler verdeckt.

Das Schleifen erfolgt stufenweise unter Erhalt der Kantengeometrie und Deckelpassung. Vor dem Grundieren werden Staub entfernt und die Flächenstetigkeit geprüft.

Vorbereitung einer unbearbeiteten Urnenoberfläche in der Werkstatt

Prozess 05 / 06

Grundierung und Beschichtung

Das Beschichtungssystem wird auf den Untergrund und das gewünschte Erscheinungsbild abgestimmt. Grundierung, Farbschicht und gegebenenfalls schützende Deckschicht müssen miteinander verträglich sein.

Gleichmäßiger Auftrag, saubere Oberflächen und die vom Lieferanten vorgegebenen Trocknungs- und Aushärtungszeiten sind in jeder Phase entscheidend. Die endgültige Farbe wird an einem physischen Muster beurteilt, nicht allein am Bildschirm.

Beschichtung einer Urnenoberfläche in einer Spritzkabine

Prozess 06 / 06

Maß- und Montageprüfung

Vor der Freigabe eines Modells werden Korpus- und Deckelmaße, Funktion der Verbindung, Standfestigkeit, Oberflächenqualität und tatsächliches Innenvolumen geprüft.

Die Katalogdaten müssen dem physischen Produkt entsprechen: Fassungsvermögen, Abmessungen, Gewicht, Material und Oberfläche. Die endgültigen Parameter werden für jedes Modell in der technischen Dokumentation festgehalten.

Messschieber bei der Prüfung des Randmaßes eines Urnenkorpus

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